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KIDS | Kita-Zuschuss | Kinderleicht ganz viel Freude

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Mit einem steuerfreien Kindergartenzuschuss können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen schönen Benefit neben dem klassischen Bruttogehalt zukommen lassen. Nicht zuletzt, da ein Kita-Zuschuss die Finanzierung der Betreuung der Jüngsten in der Familie während der Arbeitszeiten deutlich erleichtert. Schließlich variieren die Kosten für die Unterbringung und Versorgung nicht schulpflichtiger Kinder von Bundesland zu Bundesland und belasten somit teilweise stark das Nettoeinkommen. Der Kita-Zuschuss schafft Eltern finanzielle Abhilfe, lässt Familie und Beruf leichter miteinander vereinbaren und bringt Arbeitgebern zudem Ersparnisse.

Allerdings gilt es beim Kindergartenzuschuss einige Punkte zu berücksichtigen. Wir verraten Ihnen, worauf es ankommt.

Wann ist der Kindergartenzuschuss steuerfrei?

Grundsätzlich ist der Kindergartenzuschuss gemäß § 3 Nr. 33 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) steuerfrei und somit auch befreit von Sozialabgaben. Wesentliche Voraussetzung hierfür ist, dass die Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt wird. Eine sogenannte Gehaltsumwandlung gegen arbeitsvertraglich geschuldetes Gehalt ist hingegen steuerschädlich. Allerdings ist eine Anrechnung des Kindergartenzuschusses wiederum auf freiwillige Einmalzahlungen und Sonderzahlungen zulässig. Dabei kann der Kindergartenzuschuss monatlich laufend gewährt oder auch als Einmalbetrag jährlich kumuliert ausgezahlt werden.

Die Höhe des Kindergartenzuschusses unterliegt keinem Höchstbetrag. Der Arbeitgeber kann die vollen Kosten für die Kinderbetreuung seinen Mitarbeitern steuerfrei auszahlen, solange auch nur die tatsächlichen Kinderbetreuungskosten bezuschusst werden. Hiervon ausgenommen sind alle Kosten, die nicht unmittelbar mit der Kinderbetreuung zusammenhängen, beispielsweise Beförderungskosten oder auch Kosten für Unterricht.

© Omar Lopez | unsplash.com

Schulpflichtige Kinder

Weitere Grundvoraussetzung für einen steuerfreien Arbeitgeberzuschuss zu Kinderbetreuungskosten ist, dass die Kinder nicht schulpflichtig sind. Welche Kinder als nicht schulpflichtig angesehen werden, ist geregelt unter R 3.33 Absatz 3 der Lohnsteuer-Richtlinien (LStR). Darin heißt es:

Eine Schulpflicht ist bei Kindern dann nicht zu prüfen, die

  1. das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder
  2. im laufenden Kalenderjahr das 6. Lebensjahr nach dem 30. Juni vollendet haben, es sei denn, sie wurden vorzeitig eingeschult, oder
  3. im laufenden Jahr das 6. Lebensjahr vor dem 1. Juli vollendet haben, in den Monaten Januar bis Juli dieses Jahres.

Die Frage der Einrichtung

Die Art der Unterbringung und Betreuung der Kinder spielt grundsätzlich keine Rolle. Die Einrichtung muss lediglich zur Unterbringung und Betreuung geeignet sein. Sowohl betriebliche als auch außerbetriebliche Kindergärten sind begünstigt. Dies gilt nicht nur für die Erstattung von Kosten für die Kinderbetreuung, sondern auch für den Betriebskindergarten. Auch Kindertagesstätten, Krippen, Schulkindergärten sind bezuschussungsfähig, genauso wie Tagesmütter oder ein Hort.

Aufzeichnungspflicht – Tipp für die Praxis!

Damit es bei einer möglichen Betriebsprüfung kein böses Erwachen gibt, sollten Arbeitnehmer gegenüber ihrem Arbeitgeber die tatsächlichen Kosten für die Kinderbetreuung nachweisen. Ist der Arbeitgeberzuschuss höher als die tatsächlichen Kinderbetreuungskosten wäre dies steuerschädlich.

Als Nachweis dient beispielsweise der jährliche Bescheid über Kindergartenbeiträge. Diesen Nachweis muss der Arbeitgeber dem Lohnkonto hinzufügen.

© Jessica Rockowitz | unsplash.com

Kinderleicht mit Salfy!

Am einfachsten funktioniert der Kindergartenzuschuss natürlich mit dem Mitarbeiter-Benefit KIDS!

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